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De erste brauchbare elektrische Lokomotive wurde auf der Gewerbeausstellung
am 31. Mai 1879 durch Siemens präsentiert. Zwei Jahre später rollten die ersten elektrischen Treibwagen in Groß Lichterfelde. Was aus heutiger Sicht als erste elektrische Straßenbahn gilt,
wurde als Kleinbahn konzessioniert - der Betrieb erfolgte nach Eisenbahn-Regeln.
Das Foto zeigt einen Nachbau des ersten elektrischen Triebwagens.

Quelle: Bahn Extra 5/2007 - Elektrotriebwagen ...

Kleinbahn Spandau - Henningsdorf

offiziell Spandau-West-Hennigsdorfer Kleinbahn - war eine straßenbahnähnliche Kleinbahn.
Sie exestierte von 1923 bis 1945. Konzessionär des Unternehmens war die AEG, die Betriebsführung oblag der Berliner Straßenbahn. (Lieniennummer 120)
Die Linie 120 war im Laufe ihres Bestehens die einzige Linie im Bereliner Raum, welche sowohl nach Eisenbahn- als auch nach Straßenbahn-betriebsordnung verkehrte, da sie auf einem rund fünfeinhal Kilometer langem Abschnitt die Gleise der Bützowbahn (OHKB) nutzte.
Daher hat das "Karlsruher Modell" seinen Ursprung wohl in Berlin.


01.Oktober 1867 - der letzte Abschnitt der preußischen Ostbahn (Berlin - Königsberg) zwischen Gussow und Berlin geht in Betrieb. Das Militär setzte sich bei der Trassenführung gegen die Belange der städtischen Körperschaften im Einzugsbereich der Bahn durch. Erst mit dem sog. Preußischen Kleinbahngesetz konnten die Städte

- Strausberg -

ab
17.August 1893

hier der alte Stadtbahnhof im Zustand März 2007
- gleisseitig -



- Herzfelde -
ab
20.September 1896

- Buckow -
(Märkische Schweiz)

ab
26.Juli 1897

Foto:
Archiv EVMS

- Altlandsberg -

ab
04.Oktober 1898

Gelände des
ehemaligen Bahnhofs

- Zustand:
März 2007

- Müncheberg -

ab
24.November 1909

ehemaliger
Stadtbahnhof
zustand
März 2007

- straßenseitig -

den Bahnanschluss zur Ostbahn und damit nach Berlin herstellten.

Nur die zwei elektrisch betriebenen Kleinbahnen überstanden die Stilllegungen der DR in den 60iger Jahren des 20.Jahrhunderts.

www.preussische-ostbahn.de
www.ostbahn.eu




Strausberg erhielt als erste Stadt an der Ostbahn einen Eisenbahnanschluss nach dem preußischen Kleinbahngesetz.

Am 17. August 1893 fuhren die ersten Dampfzüge auf der 6,2 km normalspurigen Strecke. Am Bahnhof Strausberg Vorstadt bestand ein Gleisanschluss zur Ostbahn.

Am 16.März 1921 begann der elektrische Betrieb auf der neuen, wenige Tage später auf der alten, nur noch im Güterverkehr bedienten Strecke.

Nach dem zweiten Weltkrieg ging die Bahn in kommunales Eigentum über und blieb so von den Stillegungsplänen der DR unberührt.

Nach 1990 musste die "Strausberger" große Anstrengungen unternehmen, um ihren Bestand zu sichern. Für den Personenverkehr nicht mehr benötigte Gleise, einschließlich des Anschlusses zur Ostbahn, wurden radikal zurückgebaut.



Ab 26.Juli 1897 können die Sommerfrischler aus Berlin von Müncheberg-Dahmsdorf mit der schmalspurigen Kleinbahn (750mm) nach Buckow weiterfahren.

Am 15.Mai 1930 - die nun normalspurige elektrische Kleinbahn (750V=) nimmt den Betrieb auf den knapp 5km mit drei Trieb- und drei Beiwagen auf.

Erste Stillegungspläne in den 60iger Jahren des 20zigsten Jahrhunderts.

1982/83 - Neuaufbau der Triebwagen und Umbau der Beiwagen zu Steuerwagen.

Mai 1993 - Einstellung des elektrischen Betriebes.

27.September 1998 - letztmalig verlässt eine "Ferkeltaxe" den Bahnhof Buckow in Richtung Müncheberg.

Am 14.September 2002 wird der Museumsbetrieb mit den elektrischen Triebwagen aufgenommen.

www.bkb-info.de
www.buckower-kleinbahn.de
www.kleinbahn-buckow.de 


Sachsen verfügte einst über ein umfangreiches Netz an schmalspurigen Kleinbahnen, vorwiegend in der Spurweite 750 mm.
Merkmal dieser dampfbetriebenen Bahn war eine , für Kleinbahnen untypische hohe Vereinheitlichung im Fahrzeugpark.
Daher war die


mit ihren 4,1 km nicht nur die kürzeste, sondern auch die außergewöhnlichste unter ihnen, mit einer Spurweite von 1000 mm und ihrem elektrischen Betrieb.
Erste Planungen gehen auf das Jaqhr 1893 zurück.

1910 entstand ein Plan zum Bau einer 750 mm Schmalspurbahn.
Im gleichen Jahr begannen erste Vorarbeiten. Der Aufbau verzögerte sich durch Umplanungen und den Beginn des ersten Weltkrieges.

Am 28.Oktober begann der probeweise Güterbetrieb mit Dampflokomotiven.
Am 14.Mai 1917 begann dann der elektrische Betrieb.

Auch der Einsatz neuer Triebwagen aus der LOWA-Straßenbahnproduktion ab 1956 konnte nicht verhindern, daß die Bahn im April 1964 ihren Betrieb aus Rentabilitätsgründen, auf Grund ihrer Sonderstellung bei der DR und aus Gründen der Verkehrssicherheit eingestellt wurde.

(Quelle: Rainer Heinrich, Als einzige elektrisch, Modelleisenbahner, Nr.8, August 2008)


Die Überwindung und Erschließung des Thüringer Waldes durch die Eisenbahn stellte die Ingeneure im 19. Jahrhundert vor erhebliche Probleme. Die topographischen Bedingungen waren nicht die einzigen Hindernisse bei der Entwicklung der Eisenbahn in Thüringen. Kleinräumigkeit durch Klein- und Kleinststaaten, und damit gegensätzliche Interessen sowie geringe wirtschaftliche und finanzielle Möglichkeiten machten selbstständige Eisenbahnpolitik in Thüringen fast unmöglich. Das Deutsche Reich unter Führung Preußens war lediglich an schnellen Ost-West- und Nord-Süd- Verbindungen interessiert. Private Bahngesellschaften zeigten angesichts hoher Kosten und gering zu erwartender Verkehrsaufkommen und damit Probleme der Finanzierbarkeit wenig Interesse am Bau von Eisenbahnen in den abseits gelegenen Regionen.
So blieb u.a. das Thüringer Schiefergebirge und das Schleizer Oberland bis zum Ende des ersten Weltkrieges ohne Eisenbahnanschluß.


Am 17.August 1900: Eröffnung des letzten Teils der Schwarzatalbahn.

Die Orte auf dem Thüringer Schiefergebirge mußten noch bis zum März 1923 auf ihre Bahn warten.

Aus Kostengründen entstand diese Strecke aus zwei Teilen:
- Der Standseilbahn (1,38 km, 25% Steigung) mit Personenwagen und Güterbühne
- der 2,5 km langen normalspurigen elektrischen Flachbahn (600 V Gleichstrom) von Lichtenhain nach Cursdorf.

Zu Betriebsbeginn standen auf der Flachstrecke neben einem elektrischen Triebwagen eine Dampflok und ein Personenwagen zur Verfügung.

1949 erfolgte die Übernahme der Bahn durch die DR. Die Deutsche Reichsbahn investierte erhebliche Mittel, um die Betriebssicherheit bei steigender Belastung zur gewährleisten.

1966 wurde der Güterverkehr bei der OBB eingestellt. 1982 wurde die Oberweißbacher Bergbahn "Denkmal der Produktions- und Verkehrsgeschichte".

Nach umfangreichen Sanierungen ist das heutige DB-Tochterunternehmen "Oberewißbacher Berg- und Schwarzatalbahn" eine Touristenattraktion.

Großes Interesse zeigten die Besucher der INOTRANS am 28.Sept. 2008 für den teilmodernisierten TW 479203-2
der Oberweißbacher Bergbahn.

umfangreiche und aktuelle Informationen finde Sie unter:
www.oberweissbacher-bergbahn.com


Die in reizvoller Landschaft u.a. an der Bleilochtalsperre gelegene Kleinbahn wurde erst so richtig bekannt, nachdem der elektrische Betrieb in aller Stille am 31.Mai 1969 eingestellt wurde.

Lange wurde um den Bau dieser Bahnstrecke gerungen. Mit dem Bau der Bleilochtalsperre schien dann ein günstiger Zeitpunkt gefunden. Doch Bauherren und Betreiber der Talsperre wehrten sich zunächst gegen die Forderungen zum Bahnbau, da eine Bahn nach Beendigung des Talsperrenbaus kein rentabler Betrieb versprach
.
Eröffnet wurde die 15,2 km lange Strecke von Schleiz nach Saalburg mit der 2,8 km Zweigstrecke von Grafenwarth zur Sperrmauer am 26.August 1930.

1949 übernahm die DR diese Kleinbahn. Starker Verschleiß von Fahrzeugen und Anlagen sowie fehlendes Material für die Instandhaltung der 1200 V Gleichstrombahn führten zur Umstellung auf Dieselbetrieb.

Der Ausbau der Autobahn A9 auf sechs Spuren bedeutete das endgültige Ende der Bahn ab 01.Juni 1996.

Die ehemalige Bahntrasse wurde inzwischen zum Oberlandradweg ausgebaut.

www.bahntrassenradwege.de



Am 10.April 1900 eröffnete die 28,7 km lange meterspurige Bahn von Hettstedt nach Helfka mit einer 3,1 km Zweigstrecke in Eisleben für den Gütertransport von Bergbau und Industrie und zur Personenbeförderung im Mansfelder Land.

Da der erhoffte Gewinn nicht erwirtschaftet wurde, übernahm 1920 der Provinzialverband Sachsen-Anhalt die Bahn.

Durch Trennung von Kraftwerk und Bahnbetrieb konnte rechtlich die Stillegung der Bahn am 20.Dezember 1929 erfolgen.


Die als Nebenbahn eingestufte strecke mit 30,6 km Blankenburg - Rübeland - Königshüte im Harz wurde zwischen 1875 und 1885 eröffnet.

Seit dem Umbau und Elektrifizierung  von 1960 bis 1965 ist sie die einzige im ehemaligen Netz der Deutschen Reichsbahn betriebene Strecke mit Industriestrom 25 KV und 50 Hz und war zu DDR-Zeiten eine der wichtigsten Zulieferstrecken für die chemische Industrie.

Seit 2005 war die Oberleitung stromlös. Am 11.Dezember 2005 endete der Personenverkehr.

2007 wurden die Oberleitungsmaste, teilweise auch der Fahrdraht  und die Speiseleitung erneuert.

Seid 18.April 2009 ist auch der Planverkehr wieder elektrisch. Damit sind der Betrieb und der Erhalt der Strecke langfristig gesichert. Eine Wiederaufnahme des Personenverkerhrs ist nun prinzipiell möglich.